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einer Pauſe ernſter Betrachtung, wie ſoll ich mich mit dieſem Verhältniſſe zurecht finden!
Geliebt zu werden, ſagte Louis, iſt wol nur dann eine Laſt, wenn man nicht wieder liebt.
Wie ſoll ich das Gefühl nennen, das mich an
dieſe Frau feſſelte! fuhr Egon fort. Seit dem Tage
am See von Enghien, wo Louiſon ihren Tod, wenn er einmal beſchloſſen war, glücklicher gefunden hätte als nach meiner Untreue; welche Umwälzungen mei— nes Innern! Ich floh, um meinen Erinnerungen zu entrinnen und ſie überholen mich und laſſen mich nicht wieder los. Das ſind die Erinnyen der Fabel.
Man muß, ſagte Louis mit Faſſung und ohne die geringſte Zurückhaltung zu Nutzen ſeiner eignen An⸗ ſprüche auf Egon, man muß den Lauf der Natur in ſeiner Bahn nicht unterbrechen. Mismuth über eine verkehrte Erziehungsmethode, die angedrohte Rache eines frühern Lehrers treibt dich von Genf abenteuer⸗ lich in die Welt hinaus...
Glaubſt du, unterbrach ihn Egon, daß ich Raff⸗ lard's Bosheit fürchtete, der ſich bei meinem zweiten Aufenthalte erinnerte, daß er wegen meiner und eines
heimlich mir zugeſteckten Caſanova die Anſtalt des
Herrn Monnard verlaſſen mußte? Deshalb, weil ich ihn an der offnen Tafel des Syndicus Lhardy einen


