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dieſer holden Septembertage, ſchritt eine ſchlanke, männ⸗ liche Geſtalt, blaß und hinfällig, am Arme eines an⸗ dern jungen Mannes, durch die Gänge eines kleinen Parkes, durch deſſen hie und da ſchon gelbes Laub⸗ werk die Sonne mit der ganzen Wärme jenes Strah⸗ les brannte, an dem in geſegneteren Gegenden, als die, wo wir uns befinden, die Traube auf den Ber⸗ gen ihre letzte Glut und Reife empfängt.
Kein Lüftchen regte ſich. Käfer, die im feuchten Auguſt erſtarrt ſchienen, erhoben ſich zu neuem Leben. Selbſt noch ein dunkelfarbiger Schmetterling hüpfte von einer der vollen Blumenglocken der ſchlanken Malve zur andern; denn in einer Seitenbiegung kam man aus dem kleinen Parke in einen Blumengarten. Hier und da ſtand ein Obſtbaum und verbreitete den vol⸗ len würzigen Duft der reifenden Aepfel, den milderen, weicheren von Birnen, ja an der Einfaſſungsmauer der ganzen Anlage blickte aus dem dunkeln großblätte⸗ rigen Grün eines Rebenſpaliers ſogar manche Traube, die für eine Pflege und Wartung lohnen und danken wollte, die das Spalier in dieſem Jahre nur ſpärlich empfangen zu haben ſchien.
Der am Arme des Andern langſam ſchleichende junge Mann deutete erſchöpft auf eine verwitterte ſteinerne Bank, die an der Grenzſcheide des Parkes und des Gartens ſtand.


