Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Melanie! rief Dankmar, mußte Das ſo kommen? Nach jener Nacht in Hohenberg? Die wenigen Tage ſind wie Monden.

Er konnte ſich nicht trennen.

Huten Sie die Papiere beſſer wie das Bild! ſagte Melanie. Was wird nun mit dem Portrait, das der ſchönen d'Azimont ähnlich ſieht? Ja, die iſt ſchön. Kennen Sie ſie? Die ſollten Sie ſehen! Die würde Sie bezaubern.

Ein, ein Bild nur, das Ihrige, Melanie, lebt in meinem Herzen! rief Dankmar und ſah tief in die zitternden, braunen Augen des Mädchens.

Die Mutter ſagte mir, Sie hätten dem Vater böſe Dinge geſagt, fuhr ſie fort. Verſprechen Sie mir, ihm einige Zeilen zu ſchreiben und ihn um Verzeihung zu bitten? Wollen Sie Das?... Sie zögern?.. Selbſt Das nicht? Wildungen?

Melanie, ich will zu ihm zurück, ich will ihm zu Füßen fallen, ihm danken...

Das nicht! Das nicht! Jetzt nicht! Sie ſchreiben ihm und bitten um Verzeihung? Thun Sie's meinem Kindesherzen zu Liebe! Ja? Weiter nichts! Nur Achtung, Schonung, nur ein Wort der Bitte um Verzeihung!

Ich thue es... Melanie! rief Dankmar willenlos.

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