Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Welche freche Stirn! antwortete Schlurck, der die verletzenden Erfahrungen von geſtern in ſeinem eignen Hauſe nicht wieder erleben wollte.

Die Stunde wird ſchlagen, ſagte Dankmar noch im Vorzimmer ſich umwendend, für Vieles, was ſchlummerte! Die Zeugen gegen Ihr Haus mehren ſich! Die, die auf dem Krankenlager liegen, werden geneſen! Die, die bei der Nacht wandeln, werden noch auf andre Namen, als den Namen ,Friitz Hackert erwachen. Das geweihte Kreuz auf dieſer Truhe wird reinen Händen den Muth zu einem Kampfe geben, deſſen Schlachten mehr erſchüttern ſollen als nur die Ruhe eines gewiſſenloſen Notars!

Damit ging Dankmar und ſuchte die Luft der Straße, um ſeine furchtbar klopfende Bruſt zu er⸗ leichtern.

Bartuſch aber flüſterte raſch dem entfärbt und er⸗ ſchöpft in ſeinen Voltaire-Seſſel ſinkenden Juſtiz⸗ rath zu:

Beruhigen Sie ſich! Die Papiere, die doch der Rahm an der Sache ſcheinen, liegen ja oben!

O wären ſie mit ihm gegangen! ſagte Schlurck vernichtet. Wären ſie in dem Schrein geblieben! Ich

fühle mich nicht ſtark, ſolche Scenen zu ertragen! Ich bin kein Schurke! Ich bin kein Dieb! Weg von