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den Störenfried entfernen wollte, ruft: Louiſon iſt todt! und reißt ſich von mir los und den Bruder mit ſich fort. Meine Leute hielten mich, denn was lag denn mir daran, daß man mich für eine Raſende hielt! Ich ſah, daß Egon nach Paris zurückwollte, ich ahnete, daß er ſich von mir trennen konnte; denn furchtbar war, was er mir von der Macht dieſes Ar⸗ mand über ſich geſchildert hatte. Ich ſah Alles vor mir, hielt ihn krampfhaft mit den Armen, warf mich auf die Schwelle vor die Thür des Hauſes und ſchrie: Tritt mich Egon, ehe du mich verläſſeſt, mich die Lebende um die Todte! Mein Haar war aufgelöſt, meine eiskalten Hände bebten, meine Zähne klapper⸗ ten vor Fieberfroſt... Und Egon— Egon ſchritt über mich hinweg... ſchritt üben mich hinweg! Ha, er flog an den Bahnhof— ſchon war zufällig das zweite Zeichen gegeben worden. Als ich aus meiner Betäubung erwachte, ein Pfiff, er war davon, ich allein. Er hatte mich zurückgeſtoßen, mich, die ihn liebte und ihn noch liebte, als er ſie verließ! Ich fuhr nach Paris, ach! und konnte ſeine Spur nicht entdecken. Nur auf dem Kirchhofe des Boulevard Montmartre draußen bei den Batignolles wollte man einen jungen Mann bei dem Leichenbegängniß der Louiſon Armand geſehen haben, der dort die Oeffnung des Sargdeckels
Die Ritter vom Geiſte. IV. 3


