Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Menſchen ihren Tod in den Wellen finden? Ha! Retten konnt' ich nicht, aber ein junger Mann nahm mir die Verpflichtung ab, das Aeußerſte zu wagen. Es war ein ſchöner Jüngling, der zur Geſellſchaft gehörte, ſich in die Wogen ſtürzte und mit kräftigem Arme ein junges Mädchen emporhielt, das er in den Wellen ergriffen hatte. Er ſchwamm mit ſeiner glück— lich Geretteten an unſern Garten. Ach! Sie können denken, Pauline, wie ich glücklich war, als man mir zurief, nur das junge Mädchen hätte das Ueberge⸗ wicht verloren und wäre, nach Waſſerlinſen haſchend, über den Rand des Nachens geſtürzt, mit dem man ſcherzhafter Weiſe ſchaukelte. Meine Diener kommen. Wir tragen das junge Mädchen in's Haus, der junge Mann, der mein deutſches Wort: Hilfe! vernommen hatte, ſprach deutſch mit mir. Wie erſtaunt' ich über den gebildeten Fremdling! Er war groß und ſchlank, von ſchwärmeriſchem Auge und ſprach ſo geiſtreich, daß ich auf der Hut ſein mußte, ihm die richtigen Antworten zu geben. Das Mädchen, ein zartes, etwas verblühtes Kind, eine echte Franzöſin, erholte ſich bald. Ich gab ihr Kleider, ließ ihnen Thee vorſetzen; aber ſei es, daß ihr Geliebter deutſch mit mir ſprach oder was war es, ſie wollte fort. Sie ſchien mir hektiſch, krankhaft aufgeregt und beherrſchte den jungen