Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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weinte. Deſire war glücklich, wenn ein Sterbender noch einige Zeit glücklich ſein kann. Ich dachte ſogar an Ausſöhnung mit meiner Familie und ſchrieb bogen⸗ lange Briefe nach Odeſſa, die ich mit einem Kurier unſerer Geſandtſchaft über Conſtantinopel erpedirte. Da ereignete es ſich, daß eine muntere Geſellſchaft, Handwerker wie es ſchien, auf dem See an meinem Garten eine Partie machte. Sie kamen vom jenſei⸗ tigen Ufer und wollten die Runde fahren und die Beſitzer der Gärten necken, die an den Ufern die Kühle des Gewäſſers athmeten. Da ſchlug das Boot der fröhlichen Geſellſchaft um, während ich an einem Tiſche ſitze und gedankenvoll auf die ſchäkernde, über⸗ müthige, junge Welt hinausblicke. Ich ſchreie, ſpringe auf und ſtürze die ſteinernen Stufen hinab, die am See beſpült werden von den Wogen, in denen ſich unſere angekettete Gondel ſchaukelt. Ich ſpringe in die Gondel und wie meine Empfindung eine reine, eine natürliche war, ſo entfuhr mir auch das deutſche Wort: Hilfe!

Sie ſtarke Seele! ſagte Pauline bewundernd. Eine jede andere an Ihrer Stelle wäre in Ohnmacht ge⸗ fallen und hätte nichts gethan.

In Ohnmacht gefallen? rief Helene mit flammen⸗ der, guter, ſchöner Erregung. In Ohnmacht, wo