Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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und zu verſöhnen, diente nur dazu, in ihr Gemüth Stacheln und Dornen zu drücken. Sie ſah da ja, daß ſo Vieles ſich ereignete, was ohne ſie Beſtand hatte, ohne ſie ſich angelegt hatte und hiſtoriſch ent⸗ wickelte!

Ernſt und Franz hätten ihr nach Tiſch beinahe auch einen unerwarteten Aerger bereitet. Denn eben wollte ſie ſich vor ihrer Toilette noch im grünen Bou⸗ doir ein wenig durch leichten Schlummer ſtärken, als dieſe beide an ſie herantraten und um die Erlaubniß baten, heute Nacht den großen Fortunaball mitmachen zu dürfen. Sie ſchmähte ſehr gegen dieſe Vergnü⸗ gungsſucht ihrer Leute, tadelte den Ort, wo man Be⸗ diente ihrer Stellung nicht antreffen ſollte und konnte ſich erſt für halb und halb einverſtanden erklären, als Franz mit ſchlauer Miene ſagte:

Excellenz, es wird ein großer Ball. Tauſend Billets ſind verkauft. Man macht Bekanntſchaften. Die Wandſtabler's kommen auch...

Schon oft hatten die Leute der Geheimräthin von dieſen drei Geſchwiſtern Wandſtablers erzählt, die ſich auf den Volksbällen für die Zurückhaltung ſchad⸗ los hielten, die ſie bei aller Freiheit doch im Hotel des Fürſten von Hohenberg beobachten mußten.

Auf dieſe Erinnerung hin, ſagte Pauline von