Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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ſchaft wie die der gefeierten allgemein bewunderten Schönheit Melanie Schlurck, mußte ihre nothwendige Staffage haben und ſoviel ſie auch veranlaßt war, beide Frauen nur allein zu genießen, die kleinen Etabliſſements fehlten in ihren Sälen nicht, um mitten im rauſchenden Gewühle ſich ungeſtört allein zu fühlen und ſichauszuſprechen.

Der Eifer, mit dem die Geheimräthin, unterſtützt von der Geſellſchaftliebenden und für ihr Alter ſehr zerſtreuungsſüchtigen alten Charlotte Ludmer, dieſen Abend in aller Eilearrangirt hatte, wurde noch angeſpornt durch ein Billet des Juſtizrathes...

Franz Schlurck ſchrieb nicht nur, daß ſeine Tochter ſich hochgeehrt fühlen müſſe, in die Nähe einer ſo vornehmen Dame dringen zu dürfen, ſondern fügte noch hinzu, daß er im Stande ſein würde ihr recht angenehme Dinge mitzutheilen und ſie ſich darauf ver⸗ laſſen könnte, ſchon am morgenden Tage im Beſitz des verlorenen Bildes zu ſein, deſſen Spuren er entdeckt und auch gefunden hätte, daß es mit dieſem Bilde eine geheimnißvolle Bewandtniß haben müſſe. Er fühle, daß es Zeit zumHandeln würde...

Dieſes Billet kam freilich gerade mitten in eine ſehr verdrießliche häusliche Scene hereingebrochen, die ſie und die Ludmer mit der Excellenz aufführten...