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Ringe von Blumenſtengeln und weiß doch hoffent⸗ lich, daß ſie die Hand eines Malers ſchmückt? Siegbert angenehm überraſcht, richtete ſich jetzt auf und verbeugte ſich, als machte er eigentlich nun erſt die Begrüßung, die er nicht gewagt hatte. Sie kennen— ſagte die Fürſtin fragend... Rudhard hörte mit Aufmerkſamkeit und ſichtlicher Freude, daß Siegbert ſo bekannt war.. Ich habe damals, erläuterte Anna freundlich, ich
habe damals nicht gewußt, als ich dem fleißigen Zeich⸗
ner in Tempelheide für das Intereſſe, das er an unſrer alten Kirche zeigte, in der ſchrecklichen Hitze einen Becher Weins zur Erfriſchung anzubieten wagte, daß ich den gefeierten Maler des Jakob Molay ſo dürftig bewirthet hatte. Frau von Trompetta und Fräulein von Flottwitz machten mir eine Stunde darauf dieſe angenehme Entdeckung.
Siegbert dankte für die ſchmeichelhafte Erinnerung und lehnte das ihm geſpendete Lob in aufrichtiger Beſcheidenheit ab.
Anmuthig und herzlich erzählte Anna den uns be⸗ kannten Vorfall und verſchwieg auch den Raben, ver⸗ ſchwieg auch den alten Schwiegervater, ja ſelbſt die vom Bedienten gemeldete Theilung mit einem Land— ſtreicher nicht, wie ſie doch wol etwas zu ſchnell dem


