Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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Er wird ſie behalten!

Denkſt du? Jetzt, wo das Miniſterium Alles daran ſetzt, dieſen Proceß zu gewinnen?

Der Hof iſt für die Anſprüche der Kommune.

Dank deinem Einfluſſe! Wie ſchlau weiß ihn die— ſer Schlurck nicht zu benutzen! Wie zerfloß er in Rüh— rung, als du ihm ſagteſt: Die Königin misbilligt die Handlungsweiſe des Miniſteriums und bietet Alles auf, der Kommune ihre alten Schätze zu erhalten!

Kind! Er lachte darüber! ſagte die Geheimräthin. Er lachte über die Geiſtesrichtung des Hofes, daß dieſer ſogar gegen ſeinen eignen Vortheil geſtimmt iſt, wenn es ſich um eine mittelalterliche Träumerei han— delt. Du ſprichſt von meinem Einfluſſe! Soll Das Spott ſein? Anna! Anna! Meine Schweſter! Das iſt die Quelle, zu der Schlurck Zugang finden müßte! Anna wird entſcheiden können...

Warum Anna?

Durch unſern Schwiegervater! Das Obertribunal wird in letzter Inſtanz Recht geben und behalten. Wer weiß, ob das dringende Verlangen des Hofes, An⸗ nen's Bekanntſchaft zu machen, nicht mit jenem Pro— zeß zuſammenhängt!

Nimmermehr, ſagte die Ludmer, die ſich auf die Länge immer mehr als eine kluge, praktiſche Frau zu