Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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wackelte ihr vor Entzücken über den eingeſchloſſenen Geheimrath und weit entfernt, dem Zuſammenhang ſo⸗ thaner Misverſtändniſſe nachzuſpüren, hielt ſie ſich ganz einfach an das komiſche Factum, wie der hagere, ſteife, ſtolze Herr müßte ausgeſehen haben, als er aus ſeiner Falle herausgekrochen gekommen wäre.

Falle ſagſt du, Charlotte? wandte ſich die Ge⸗ heimräthin zu ihr. Falle? Wer hat ihm denn eine Falle geſtellt? Wie iſt denn der Geheimrath hinein⸗ gekommen in den Wagen, von dem mir doch geſagt wurde, daß er von Euch und zwei Bewaffneten be⸗ wacht war?

Jetzt blickten die Diener wieder ſcheu zur Erde und verriethen, ohnehin durch die Konfrontation ver⸗ legen, was ihnen Ferneres vorgeſtern Abend begeg⸗ net war.

Dies kam denn darauf hinaus:

Der Geheimrath hätte die übrige von Hohenberg nachkommende Geſellſchaft, wie ſie dachten des Prinzen wegen, mit großer Spannung im Heidekruge erwartet, wäre aber den ganzen Abend über nur mit Madame Schlurck und Fräulein Tochter zuſammengeweſen, wäre dann zu ihnen in den Hof gekommen, wo es vom Regen faſt nicht zum Aushalten geweſen und hätte ihnen geſagt: Kinder, wir ſind hier ſicher, ich will