Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſonnenen Verſtande der Altenwyl und einem gewiſſen myſtiſchen Glauben an die Inſpirationen des viel⸗ fach angefeindeten und von den ſtrengen Monar⸗ chiſten ſogar gehaßten Generals Voland von der Hahnenfeder.

Für dieſen Kreis war Pauline nun eine förmliche Idioſynkraſie. Man wußte zuviel des Zweideutigſten von ihr und ahnte deſſen noch mehr, als man wußte oder wiſſen konnte. Schon eine Frau, die ſo gewal⸗ tig über einen beſchränkten Mann, wie den geduldeten Intendanten der Schlöſſer und Hofgärten, emporragte, war in jenem Kreiſe anſtößig, denn man liebte zwar das weibliche Uebergewicht ſehr, achtete aber äußerlich doch das ſchicklich Gleichartige in der Ehe und hielt auf Sitte und Geſetz. Von Verhältniſſen, wie ſie nicht ſein ſollten, galten Beiſpiele ſogar ſchon für ge⸗ fährlich. Man tadelte Paulinen vielleicht niemals, weil man überhaupt vor fertig ausgeſprochenen Ur⸗ theilen große Scheu hatte, aber der Trieb der Hin⸗ neigung fehlte. Pauline exiſtirte natürlich für den Hof in Allem, was die allgemeineren Rechte der höhern Geſellſchaft waren, ſie fehlte nie auf der Liſte der großen Einladungen, aber ſie nahm dieſe nicht an, weil ſie eben für die kleinen Cirkel nicht exiſtirte. Sie beſuchte nie eine Cour, nie einen Hofball, nie