Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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gier, in dieſe Cirkel aufgenommen und, wenn Dies nicht, ihnen wenigſtens wichtig zu werden. Das konnte ſie ſeit lange um keinen Preis erreichen. Frü⸗ her, als man das Herrſcherpaar in der tonangeben⸗ den Geſellſchaft umging und für beſchränkt erklärte vom Standpunkte der Genialität, früher ſuchte ſie eine Auszeichnung nicht, an der ihr jetzt Alles lag. Sie hätte ſie aber auch ſchon damals nicht gefunden. Es gehörte eben zum Charakter der Bildung, die in den kleinen Cirkeln waltete, die Stoffe, aus denen Erſchei⸗ nungen wie Pauline von Harder gefügt waren, ge⸗ rade nicht zu verachten, wol aber zu fürchten, zu ver meiden. Es war ein inneres tiefes Abgeneigtſein, was beſonders die junge Monarchin gegen dieſe Richtung der freien Selbſtbeſtimmung ſeiner Schickſale und wie die Lieblingswendungen einer ſchrankenloſen Leiden⸗ ſchaftlichkeit hießen, beherrſchte. Der Monarch liebte die Geſchäfte und pflegte kleine wiſſenſchaftliche und Sammlerneigungen, ſeine junge Gattin aber, im Bunde mit der etwas prüden und über den Monarchen mehr wie über ſeine Gemahlin wachenden Altenwyl, hielten einen großen gewaltigen Schild vor ihn, um nichts an ihn heranzulaſſen, was irgendwie zu frivol in der Sprache der Zeit redete. Relgiöſe und ſittliche Be⸗ griffe waren eben hier in einer ſehr ſtarken Steigerung