Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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würdig aufgeregten, alle geiſtigen Kräfte in Anſpruch nehmenden Zeit von Wirkung und wahrem Einfluſſe zu ſein. Andern und immer nur Andern die Wege ihrer Intereſſen zu bahnen, wurde ihr nachgerade zum Ueber⸗ druß. Sie war viel genannt, viel gerühmt, aber auch viel geſchmäht worden für Das, was ſie kürzlich zu Gunſten der reinen Monarchie eingeſetzt hatte. Und dennoch ſtand ſie der eigentlichen Quelle der Ereigniſſe fern! Sie hatte auf allerhöchſte Anerkennung, Theil⸗ nahme an den innern Vorgängen der Politik gehofft und nichts an jener Stelle gefunden, wo allein die Er⸗ eigniſſe beſtimmt wurden, nichts als einen kalten Dank

für ihre warme Hingebung an diegute Sache. Das

war ihr denn doch zu wenig. Die Miniſterien wech⸗ ſelten, die Kammern, kaum zuſammengetreten, wur⸗ den wieder aufgelöſt, da war nichts zu erfahren, nichts zu eröffnen, nicht einmal ein Salon von Notabili⸗ täten.... Die alten geiſtigen Namen, die ſie ſonſt faſt jeden Abend bei ſich verſammelt hatte, waren er⸗ bleichte Sterne. Maler, Bildhauer, Dichter, Gelehrte wer ftagte nach ihnen in einer Zeit, wo nur Stim⸗ men und nur Stimmen Stimmen haben!... Sie hatte ſie auch nicht mehr einladen laſſen, die großen Männer von ehemals. Wer ſprach von ihnen? Wer bewunderte ein Gedicht, wer ein Bild, wer eine aſtro⸗