Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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der die„quihnende Laura“ eben wieder in die Ställe des Schloſſes zurückführte. Näher gekommen, merkte er, daß die meiſten der hier Haltenden ungeduldig waren, lärmten und abgefertigt ſein wollten. Aber nur der junge Zeck war zugegen und nahm in Ruhe, da er die Flüche nicht hörte, eine Arbeit nach der andern vor. Die Lärmenden mußten ſich gedulden und zer⸗ ſtreuten ſich durch Poſſen, die, ſeit ſie Dankmar hörte, nur ausgelaſſener wurden; denn die Menſchen ſind geborene Schauſpieler und werden, beobachtet, im Guten und Schlimmen nur rührſamer.

Bello ſprang zwiſchen dieſen Tumult mitten hin⸗ ein und ſtöberte einen Flüchtling auf, dem ſeine Lebhaftigkeit doch bedenklich vorkam. Es war dies

der junge Ackermann, der an der Schmiede unter

ihrem von zwei Holzſäulen getragenen Vorbau dem Hufbeſchlag zugeſchaut hatte. Als die Reden der Bauernburſche zu derb wurden— ſie kamen meiſt aus dem Ullagrunde, beſonders vom reichen Bauer Sandrart— wandte er ſich ſchon dem grünen Raſen zu, der rechts vom Hauſe lag und mit Obſtbäumen bepflanzt war. Dort witterte ihn Bello und beäng⸗ ſtigte ihn.—

Dankmar ſah ſchon längere Zeit, wie der Knabe, der ihm denſelben gefälligen Eindruck wie geſtern