Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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auf's Kläffen dreſſirt; für Bandage und Koſt verlange ich nichts! Ich mag den Hund nicht!

Seitdem hatte Dankmar den für immer lahmen Bello zu ſich genommen, in der Krone ihn ſäubern und waſchen laſſen und war von ihm auf ſeinen kleinen Spaziergängen, trotzdem er kläglich hinken und humpeln mußte, ſchon allwärts treu und munter begleitet worden.

Die ſchöne, liebliche, ſonnenhelle Natur war es zuvörderſt, die Dankmarn beſtimmte, dem magern Gaule des guten dicken Pelikanwirthes einen ganzen Tag Ruhe zu göoͤnnen.

Bring' ich doch Freude mit! ſagte er ſich. Troſt und den Hund für Peters! Dem Bruder die Beru⸗ higung über mein eigenes Unheil und, was auch etwas werth iſt, die Erzählung meiner Abenteuer.

Dankmar fühlte, wenn er die Fenſter des kleinen Zimmers, das er in der Krone bewohnte, öffnete, ſo recht jene reine ſelige Stimmung, die Jeder kennen muß, der einmal von einer großen Gefahr oder den Urſachen einer großen Befürchtung befreit wurde und dann zugleich die Muße fand, dieſe Seligkeit der Erlöſung ganz zu genießen.... Die rebenlaub⸗ umkränzten Fenſter gingen nach dem ſchönen Dorfe

Pleſſen hinaus. Jedes Haus hatte da ſeinen Garten,