Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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Und Du haſt ihn ermuthigt? verſetzte Tom mit dem Ausdruck der Verachtung.

Ich ſagte ihm, daß ich ihn gleichfalls liebe.

Tom ſchwieg eine Weile und ſah, die Hände in die Taſchen geſteckt, finſter auf den Boden. Endlich blickte er wieder auf und ſagte kalt:

Wohlan, Maggie, es gibt nur zwei Wege, die Du einſchlagen kannſt. Entweder Du gelobſt mir feierlich mit der Hand auf des Vaters Bibel, daß Du nie mehr mit Philipp Wakem im Geheim zuſammen⸗ kommen oder nur noch ein weiteres Wort mit ihm ſprechen wolleſt oder Du weigerſt Dich und ich ſage dem Vater Alles. Du wirſt dann in dieſem Monat, in welchem er vielleicht durch meine An⸗ ſtrengungen wieder glücklich werden könnte, ihm den Schlag bereiten, daß er erfahren muß, Du ſeieſt eine ungehorſame, hinterliſtige Tochter, welche ihre Ehre an heimliche Zuſammenkünfte mit dem Sohn des Mannes wegwarf, der ihren Vater zu Grunde richten half. Wähle!

Nachdem Tom mit kalter Entſchiedenheit dieſe Worte geſprochen hatte, langte er die große Bibel

herunter und öffnete ſie an dem Vorſetzblatt, auf

welchem ſich die Schrift befand.

Das war für Maggie eine entſetzliche Wahl.

Tom, ſagte ſie, aus dem Tone des Stolzes zu dem des Flehens übergehend,verlang dies nicht von mir. Ich will Dir verſprechen, allen Verkehr mit Philipp aufzugeben, wenn Du mir erlaubſt, ihn noch einmal zu ſehen, oder ihm auch nur zu ſchreiben, um ihm Alles zu erklären. Ich will auf dieſen Ver⸗ kehr verzichten, ſo lang er meinem Vater Schmerz