Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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bemerkte Onkel Pullet, der für Geldfragen ein ſehr

gründliches Auffaſſungsvermögen beſaß.„Sind ſie nicht auch Verwandte? Sie ſollten ſo gut etwas thun, wie andere Leute, und wenn er ihnen Geld geborgt hat, ſo ſollte man ſie zur Zurückzahlung anhalten.“

„Ja, verſteht ſich; ich habe auch daran gedacht,“ ſagte Mrs. Deane.„Wie kömmt es, daß wir Mr. und Mrs. Moß nicht auch hier treffen? Ich finde es vollkommen in der Ordnung, daß ſie ſich auch betheiligen.“

„Oh, Himmel!“ verſetzte Mrs. Tulliver,„ich

habe ihnen nie etwas über den Zuſtand meines

Mannes ſagen laſſen. Sie leben ſo weit hinten in dem Baſſeter Geriegel und hören nie etwas von uns, als wenn Mr. Moß auf den Markt kömmt. Aber ich habe gar nicht an ſie gedacht. Es nimmt mich Wun⸗ der, daß Maggie mich nicht daran erinnerte, da ſie

doch ſonſt ſo große Stücke auf ihre Tante Moß hält.“

„Warum haſt Du nicht auch die Kinder herkom⸗ men laſſen, Beſſy?“ fragte Mrs. Pullet bei Mag⸗ gie's Erwähnung.„Sie ſollten mit anhören, was ihre Tanten und Onkel zu ſagen haben. Und Mag⸗ gie ſollte doch mehr an ihre Tante Pullet denken, als an ihre Tante Moß, da ja ich es geweſen bin, welche die Hälfte ihres Schulgelds bezahlt hat. Wer weiß, wie lange ſie mir noch dankbar ſein kann— denn der Menſch iſt übernächtig.“

„Wenn's nach mir gegangen wäre,“ ſagte Mrs. Glegg,„ſo hätten mir die Kinder vom Anfang an

im Zimmer ſein müſſen. Es iſt Zeit, daß ſie er⸗

fahren, zu wem ſie aufzuſchauen haben, und ich finde