Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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Mutter!

Hier ſaß nun Mrs. Tulliver und hatte alle ihre Schätze vor ſich ausgelegt. Eine von den Lein⸗ wandtruhen ſtand offen; der ſilberne Theetopf war von ſeinen umwickelnden Papierhüllen befreit und das beſte Porcellän auf dem Deckel der geſchloſſe⸗ nen Linnentruhe aufgeſtellt. Löſfel, Gabeln und Vorleglöffel lagen der Reihe nach auf den Simſen, und die arme Frau ſchüttelte weinend den Kopf, während ſie mit ſchmerzlich verzogenem Mund das ZeichenEliſabet Dodſon in der Ecke eines auf ihrem Schoß ausgebreiteten Tafeltuchs betrachtete.

Als ſie Toms Stimme hörte, fuhr ſie auf und ließ das Tafeltuch fallen.

Oh mein Sohn, mein Sohn! rief ſie, ſeinen Hals umſchlingend.Daß ich dieſen Tag erleben mußte! Wir ſind zu Grunde gerichtet... man wird uns Alles verkaufen... und der Gedanke, daß Dein Vater mich heirathen mußte, um mich da⸗ hin zu bringen! Wir haben nichts mehr... ſind am Bettelſtab... wir müſſen in's Armenhaus...

Sie küßte ihn, ſetzte ſich dann wieder nieder und nahm ein anderes Tafeltuch auf ihren Schoß, das ſie ein wenig auseinander ſchlug, um den Model zu betrachten, während die Kinder in ſtummem Jammer neben ihr ſtanden, da für den Augenblick die Worte Bettelſtab undArmenhaus ihre ganze Seele erfüllten.

Wenn ich an dieſe Leinwand denke, die ich ſelbſt geſponnen habe, fuhr ſie fort, indem ſie ein Stück nach dem anderen heraus nahm und ſie mit einer Aufregung umdrehte, die um ſo befremdlicher und

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