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jedoch den Weg kaum zur Hälfte zurückgelegt, als ihm ein Schreiber aus Mr. Gore's Bureau begeg⸗ nete, der ihm einen Brief überbringen ſollte. Mr. Gore war durch ein dringliches Geſchäft gehindert worden, der Uebereinkunft gemäß Mr. Tulliver in ſeinem Bureau zu erwarten; er werde aber am an⸗ dern Tag um eilf Uhr zu treffen ſein und habe inzwiſchen die wichtige Mittheilung, die er ihm machen könne, zu Papier gebracht.“
„Oh!“ ſagte Tulliver, den Brief entgegenneh⸗ mend, ohne ihn jedoch zu erbrechen,„ſo ſagen Sie Gore, daß ich mich morgen um eilf Uhr bei ihm einfinden wolle.“
Damit wandte er ſein Pferd.
Der Schreiber, welchem Tullivers aufgeregte glänzende Augen auffielen, ſah ihm eine Weile nach und kehrte dann ſelbſt wieder um. Das Leſen eines Briefes war für Mr. Tulliver nicht das Werk eines Augenblicks; der Sinn einer Mittheilung fand durch das Medium von geſchriebenen oder ſelbſt von ge⸗ druckten Zeichen nur langſam Eingang in ſeinem Verſtändniß. Er behielt deßhalb den Brief in ſei⸗ ner Taſche und nahm ſich vor, ihn zu Haus im Lehnſtuhl zu öffnen. Es fiel ihm aber allmählich bei, daß etwas im Briefe ſtehen könnte, was Mrs. Tulliver nicht zu wiſſen brauchte, und in dieſem Falle war es beſſer, ihn zu Haus gar nicht zum Vorſchein kommen zu laſſen. Er hielt ſein Pferd an, zog den Brief heraus und las ihn. Es war nur eine kurze Mittheilung, im Weſentlichen des Inhalts, Mr. Gore habe unter der Hand, aber aus ſicherer Quelle in Erfahrung gebracht, daß Furley letzter Zeit ſelbſt


