Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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nach der Heimath zurückberief? Mr. Tullivers eigene Hand zitterte zu ſehr vor Aufregung, als daß er ſelbſt hätte ſchreiben können, und er wünſchte, daß der Brief gleich am andern Morgen durch den Kutſcher in Miß Firniß' Schule abgegeben werde. Er fühlte, ohne ſich einen Grund dafür angeben zu können, eine Sehnſucht, Maggie um ſich zu haben, und ſie ſollte ſchon am andern Tag mit der Dili⸗ gence zurückkommen.

Als er zu Haus anlangte, wollte er gegen Mrs. Tulliver nichts von ſeinen Verſtrickungen eingeſtehen, und er ahndete ihren Schmerzensausbruch über die Kunde von dem Verluſt des Proceſſes mit Schelt⸗ reden und zornigen Verſicherungen, daß kein Grund zu ſolchem Jammer vorhanden ſei. Er ſagte ihr ſelbigen Abend nichts von der Mobiliarverpfändung und wie wünſchenswerth das Einſchreiten der Mrs. Pullet wäre; denn er hatte ſie über die Bedeutung jenes Geſchäſts in Unwiſſenheit gelaſſen und die Nothwendigkeit einer Inventaraufnahme aus dem Wunſche, ein Teſtament aufzuſetzen, erklärt. Der Beſitz einer in geiſtigen Gaben ſehr niedrig ſtehen⸗ den Frau iſt, gleich anderen hohen Privilegien, von einzelnen Unbequemlichkeiten, darunter namentlich von der Nothwendigkeit begleitet, gelegentlich zu einer kleinen Täuſchung ſeine Zuflucht nehmen zu müſſen. Am andern Tag Nachmittags ſtieg Mr. Tulliver auf ſein Pferd, um nach St. Oggs zu dem Sach⸗ walter Gore zu reiten. Gore mußte am Morgen Furley beſucht und über ſeine Anſichten in Mr. Tullivers Angelegenheit ausgeholt haben. Er hatte