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dar— ein Aufwand von Roth, der mit der ſchreck⸗ lichen Stirnfurche und der Entſchiedenheit, mit wel⸗ cher unſer junger Held den feſtumfaßten Säbel gegen den Boden ſtemmte, ausreichen mochte, um der Zu⸗ ſchauerin einen annähernden Begriff von ſeinem wilden, blutdürſtigen Charakter beizubringen.
Maggie machte einen Augenblick eine verdutzte Miene, auf die Tom mit großer Würde niederſchaute; aber im nächſten lachte ſie, ſchlug die Hände zuſam⸗ men und rief:
„O Tom, was haſt Du aus Dir gemacht? Du ſiehſt ja aus wie der Blaubart im Puppenſpiel.“
Augenſcheinlich war ihr die Anweſenheit des Säbels nicht aufgefallen, da er noch in der Scheide ſtack. Ihr leichtfertiger Geiſt forderte eine unmittel⸗ barere Berufung an ihren Sinn für's Schreckliche, und Tom bereitete ſich vor für ſeinen Meiſterſtreich. Die Stirne in der Abſicht wenigſtens, wenn auch nicht in der Wirklichkeit, noch fürchterlicher furchend, zog er(mit Behutſamkeit) den Säbel und richtete die Spitze gegen Maggie.
„O Tom, ich bitte, hör' auf!“ rief Maggie im Tone der halberſtickten Furcht, während ſie ſich zugleich in eine Ecke flüchtete—„gewiß, ich werde ſchreien! Laß dies— oh, wäre ich doch nicht mit Dir her⸗ aufgegangen!“
Toms Mundyinkel wollten ſich zu einem ſelbſt⸗ gefälligen Lächeln verziehen; doch wurde dieſer Be⸗ wegung, welche ſich ſo wenig mit dem ſtrengen Ernſt eines großen Kriegers vertrug, alsbald Einhalt ge⸗ than. Er ließ, um nicht zu viel Lärm zu machen,


