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„Wohlan, ſo hören Sie, was ich für Sie thun will und was ich nicht für Jedermann thun würde,“ ſagte Mr. Riley.„Ich will zu Stellings Schwieger⸗ vater gehen oder auf dem Rückweg nach Braſſing in einem Billet ihm mittheilen, daß Sie Luſt hätten, Ihren Jungen bei ſeinem Schwiegerſohn unterzu⸗ bringen. Ich zweifle nicht, daß Stelling dann an Sie ſchreiben und Ihnen ſeine Bedingungen mit⸗ theilen wird.“
„Aber das hat ja keine ſolche Eile,“ bemerkte Mrs. Tulliver,„denn ich hoffe, Mann, Du gibſt den Tom nicht vor der Mitte des Sommers wieder in die Schule. Er hat in der„Kademie um Mariä Verkündigunge angefangen, und Du ſiehſt jetzt, was dabei Gutes herausgekommen iſt.“
„Ja, ja, Beſſy, mit ſchlechtem Malz muß man nicht um Michaelis zu ſieden anfangen, ſonſt gibt es nur elenden Plempel,“ ſagte Mr. Tulliver blin⸗ zelnd und Mr. Riley mit dem natürlichen Stolz eines Mannes zulächelnd, der wohl eine hübſche Frau hat, aber an Geiſt ihr bedeutend überlegen iſt.„Aber Du haſt Recht, Beſſy— die Sache hat keine ſo große Eile.“
„Doch möchte ich rathen, die Angelegenheit nicht zu lange hinauszuſchieben,“ entgegnete Mr. Riley ruhig;„denn Stelling hat vielleicht ſchon andere Anträge erhalten, und ich weiß, daß er nicht mehr als zwei, höchſtens drei Zöglinge annimmt. An Ihrer Statt würde ich mich nicht beſinnen, mich ohne Wei⸗ teres mit Stelling in ein Einvernehmen zu ſetzen. Der Eintritt kann dann immerhin in der Mitte des


