Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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rend er Barthel Maſſey zuwinkte und den blödſin⸗ nigen Tom Tholer betrachtete, der ſeinen zweiten Teller voll Braten bekam. Ein Grinzen der Freude zog über Toms Geſicht, als der Teller ihm zwiſchen Meſſer und Gabel geſtellt wurde die er wie ge⸗ weihte Kerzen in die Höhe hielt; aber die Freude wurde zu groß um es länger bei dem Grinzen be⸗ wenden zu laſſen und machte ſich im nächſten Augen⸗ blick in einem langgezogenen Ha Ha Luft; bald darauf aber verwandelte ſie ſich in den höchſten Ernſt, als Gabel und Meſſer auf die Beute herabſchoßen. Martin Poyſers breite Geſtalt ſchüttelte ſich bei ſei⸗ nem ſtillen, herzlichen Lachen: er drehte ſich gegen ſeine Frau, ob ſie wohl auch Tom bemerkt habe, und die Augen der Gatten begegneten ſich in einem Blick gutmüthigen Vergnügens.

Tom war ein großer Liebling auf dem Pacht⸗ hof, wo er den alten Spaßmacher ſpielte und ſeinen Mangel an practiſchen Vorzügen durch Geſchicklich⸗ keit in trefflichen Antworten gut machte. Er traf, denke ich, wie der Dreſchflegel, der ganz aufs Ge⸗ rathewohl herabfällt, aber doch von Zeit zu Zeit ein Inſect zerſchmettert. Seine Einfälle wurden in den Zeiten der Schafſchur und der Heuernte viel beſprochen, aber ich enthalte mich ſie hier wieder zu erzählen, weil es ſich herausſtellen könnte daß es ihm mit ſeinen Wizen gerade ſo ging, wie vielen andern zu ihrer Zeit ausgezeichneten Spaßmachern; ſie waren höchſt vorübergehender Art und hatten nin ſLaferen und dauernderen Beziehungen Nichts zu

affen.

Mit Ausnahme Toms blickte Martin Poyſer

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