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ehe Dein Pacht um iſt, was erſt um Mariä Ver⸗ kündigung über's Jahr geſchieht; aber ich werde mich weder durch Geld noch durch gute Worte be⸗ ſtimmen laſſen noch mehr Wieſenland zu übernehmen, auch iſt da, wie ich ſehe, weder von Geld noch von guten Worten die Rede, ſondern die guten Worte kommen andern Leuten zu Gute, und auch das Geld ſoll in anderer Leute Taſchen wandern; ich weiß,
es gibt Leute die geboren ſind das Land zu beſizen,
und andere um darauf zu ſchwizen“— hier pauſirte die Rednerin um ein wenig Athem zu ſchöpfen— gund ich weiß, es iſt Chriſtenpflicht den vornehmen Herrſchaften zu gehorchen, ſo weit Fleiſch und Blut es ertragen können, aber ich will mich nicht ſelbſt abquälen bis nichts mehr an mir iſt als Haut und Knochen, ich will mich nicht abhezen bis ich ausſehe wie ein Butterfaß wenn die Butter kommen will; das thue ich für keinen Gutsherrn in England, und wenn es König Georg ſelbſt wäre.“
„Nein, nein, meine liebe Frau Poyſer, ganz gewiß nicht,“ ſagte der Gutsherr, der ſich noch immer auf ſeine Ueberredungskünſte verließ,„Sie ſollen ſich nicht überarbeiten; aber glauben Sie denn nicht daß Sie auf dieſe Art eher weniger als mehr zu thun bekommen? Bei uns im Schloß iſt der Milch⸗ bedarf ſo groß daß Sie nicht mehr viel Käſe und Butter zu machen brauchen, und der Milchverkauf iſt, glaube ich, doch der vortheilhafteſte Theil des Milchgeſchäftes, oder nicht?“
„Ja, das iſt wohl wahr,“ antwortete Herr Poyſer, der ſeine Anſicht über eine landwirthſchaft⸗ liche Frage nicht zurückuhalten vermochte und gam
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