53
haftig die meteorologiſchen Almanache können mich Nichts lehren, aber es gibt gar viele Dinge die ich Ihnen zeigen könnte, wenn Sie zu mir kommen wollten. Und wie geht es Ihnen, Frau Poyſer? Sie wollen gewiß die rothen Johannisbeeren ſchon herabnehmen laſſen? Warten Sie nur nicht bis ſie überreif ſind, beſonders bei einem ſolchen Wetter wie wir es jezt zu erwarten haben. Und was macht Ihr, Frau Bede?“ fuhr Herr Craig ohne eine Pauſe fort, indem er gelegentlich Adam und Seth zunickte. „Hoffentlich haben Euch der Spinat und die Stachel⸗ beeren wohl geſchmeckt die ich Euch neulich durch Cheſter ſchicte. Wenn Ihr in Eurem Kummer um Gemüſe verlegen ſeid, ſo wißt Ihr an wen Ihr Euch zu wenden habt. Es iſt bekannt daß ich Nichts verſchenke was andern Leuten gehört; denn wenn ich das Schloß verſorgt habe, ſo geht der Garten auf meine eigene Rechnung, und zu dieſem Unter⸗ nehmen könnte der alte Herr nicht Jeden brauchen; man frage ihn nur ob er einen Andern haben wolle. Das kann ich Ihnen ſagen, ich muß tüchtig rechnen, um das Geld wieder herauszubekommen das ich dem Herrn bezahle. Es wäre wohl zu wünſchen daß die Calendermacher eben ſo weit über ihre Naſen hin⸗ ausſehen könnten wie ich jedes Jahr thun muß.“ „Sie ſehen aber doch ziemlich weit,“ meinte Herr Poyſer, indem er ſeinen Kopf auf die Seite wandte und in einem etwas gedämpften ehrerbietigen Tone ſprach.„Kann es denn etwas Wahreres geben als das Bild von dem Hahn mit den großen Sporen, dem ein Anker den Kopf einſchlägt, und das Feuern und die Schiffe dahinter? Und dieſes Bild war vor


