Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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wir dahingegangen ſind. Es nüzt Nichts die Saat vom vorigen Jahr zu begießen.“

„Nun Adam,“ ſagte jezt Herr Poyſer, welcher fühlte daß die Worte ſeiner Frau wie gewöhnlich eher verlezend als beſänftigend waren, und daß man daher das Geſpräch auf einen andern Gegenſtand lenken mußte,„Ihr werdet jezt hoffentlich auch wie⸗ der kommen und uns beſuchen. Ich habe ſchon lange kein Geſpräch mehr mit Euch gehabt, und meine Frau wünſcht daß Ihr nach ihrem beſten Spinnrad ſehen ſollet, denn es iſt entzwei gegangen, und Ihr werdet wahrſcheinlich viel Arbeit mit dem Ausbeſſern haben— es wird Etwas zu drechſeln geben. Kommt deßhalb ſobald Ihr könnt, nicht wahr?“

Herr Poyſer blieb ſtehen und ſchaute ſich beim Sprechen um, als wollte er nach Hetty ſehen; denn die Kinder liefen bereits voraus. Hetty war nicht ohne Begleiter, und ſie hatte überdieß mehr Roth und Weiß an ſich als ſonſt, denn ſie hielt in ihrer Hand die wundervolle weiß und rothe Treibhaus⸗ blume mit einem unendlich langen Namen, einem ſchottiſchen Namen, vermuthete ſie, da ja die Leute ſagten daß Herr Craig der Gärtner ein Schotte ſei. Adam benüzte die Gelegenheit um ſich ebenfalls um⸗ zuſchauen, und gewiß wird Niemand von ihm ver⸗ langen daß er ſich über den ſchmollenden Geſichts⸗ ausdruck womit Hetty das Gerede des Gärtners anhörte hätte ärgern ſollen. Gleichwohl freute ſie ſich insgeheim daß ſie ihn bei ſich hatte, denn von ihm konnte ſie vielleicht erfahren warum Arthur nicht in die Kirche gekommen war. Nicht als ob