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„Sie werden Thias ins Grab geſenkt haben bevor ihr auf den Kirchhof kommt,“ ſagte er als ſein Sohn herankam.„Es wäre beſſer geweſen man hätte ihn am Vormittag während des Regens be⸗ graben; jezt wird wahrſcheinlich kein Tropfen mehr fallen, und ſieh nur, der Mond liegt da wie ein Kahn; das iſt ein ſicheres Zeichen für ſchönes Wetter; es gibt viele Zeichen die falſch ſind, aber auf dieſes da kann man ſichz verlaſſen.“
„Ja, ja,“ ſagte der Sohn,„ich hoffe das Wetter wird ſich jezt halten.“
„Gebt wohl Acht was der Pfarrer ſagt, gebt Acht was der Pfarrer ſagt, ihr Jungen,“ ermahnte der Großvater die ſchwarzäugigen Bürſchlein in den Kniehoſen, die ſich bewußt waren einige Marmeln in ihren Taſchen zu haben mit denen ſie während der Predigt insgeheim ein wenig zu ſpielen gedachten.
„Adieu, Großvater,“ ſagte Totty.„Ich will auch in die Kirche gehen. Ich habe mein Halsband an. Gib mir eine Pfeffermünze.“
Großpapa ſchüttelte ſich vor Lachen über das pfiffige kleine Mädchen, nahm langſam ſeinen Stock in die linke Hand womit er das Thor offen hielt, und ſteckte langſam ſeine Finger in die Weſtentaſche, auf welche Totty mit vertrauensvollem Blick ihre Augen geheftet hatte.
Und als ſie alle vorbei waren, lehnte ſich der alte Mann wieder an das Thor und ſchaute über den Feldweg entlang nach, bis ſie hinter einer Biegung in der Hecke verſchwanden. Denn damals ſchnitten ſelbſt auf den beſtbewirthſchafteten Höfen allerlei Hecken die Ausſicht ab, und gerade an dieſem Nach⸗


