Siebenzehntes Capitel. Die Geſchichte macht eine kleine Pauſe.
„Dieſer Pfarrer von Brorton iſt nicht viel beſſer als ein Heide!“ höre ich eine meiner Leſerinnen rufen. „Wie ungleich erbaulicher wäre es geweſen wenn Sie ihm wahrhaft geiſtlichen Rath für Arthur in den Mund gelegt hätten! Sie hätten ihn die ſchönſten Dinge ſagen laſſen können, ſo daß es für den jungen Mann ſo gut geweſen wäre als hätte er eine Pre⸗ digt geleſen.“
Gewiß hätte ich das gekonnt, meine ſchöne Cri⸗ tikerin, wenn ich ein gewandter Romanſchreiber wäre, wenn ich nicht knechtiſch hinter der Natur und That⸗ ſache einher kriechen müßte, ſondern die Fähigkeit beſäße die Dinge ſo darzuſtellen wie ſie nie geweſen ſind und niemals ſein werden. Dann hätte ich natür⸗ lich meine Charactere lediglich ſelbſt ausgewählt; ich hätte den vortrefflichſten Typus von einem Geiſtlichen ausleſen und ihm bei jeder Gelegenheit meine eige⸗ nen bewundernswürdigen Grundſäze in den Mund legen können. Aber Sie müſſen ſchon längſt bemerkt haben daß ich keinen ſo hohen Beruf in mir ver⸗ ſpüre, und daß mein ganzes Streben bloß auf ge⸗
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