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ein Menſch ſich verleiten läßt für Sünde erklärt, wie Viele von den Diſſenters thun. Auch kann man darüber verſchieden denken ob es nicht der Mühe werth iſt ſich für einen heitern Spaß ein paar Beulen zu holen; aber es iſt nicht meine Sache wankel⸗ müthig zu ſein: ich glaube daß ich eher an dem entgegengeſezten Fehler leide. Wenn ich einmal etwas geſagt habe, wär's auch nur zu mir ſelbſt, ſo kommt es mich hart an davon abzugehen.“
„Ja, das habe ich von Euch erwartet,“ ſagte Arthur,„Ihr habt einen eiſernen Willen, wie Ihr einen eiſernen Arm habt. Aber ſo ſtark auch ein Entſchluß ſein mag, ſo wird doch die Ausführung manchmal ſehr ſchwer. Wir können uns vornehmen keine Kirſchen zu eſſen, und wir halten unſere Hände feſt in den Taſchen, aber wir können's nicht verhin⸗ dern daß uns der Mund darnach wäſſert.“
„Das iſt wahr, Herr, aber es iſt doch etwas Schönes mit ſich ſelbſt fertig zu werden, denn es gibt ſo mancherlei was wir uns verſagen müſſen; man darf das Leben nicht anſehen als ob es der Markt von Treddleſton wäre, wo die Leute bloß hingehen um Merkwürdigkeiten zu beſehen und dann einzukaufen. Wer die Sache ſo anſieht, wird ſich wohl getäuſcht finden. Aber warum brauche ic Fünen das zu ſagen, Herr? Sie wiſſen's beſſer als ich.“
„Das iſt nicht ſo gewiß, Adam. Ihr habt vier oder fünf Jahre Erfahrung mehr als ich, und ich denke Euer Leben war für Euch eine beſſere Schule als die Univerſität für mich.“
Eliot, Adam Bede. 1. 18


