Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Kerl zuſammengeräth der weder Schamgefühl noch

Gewiſſen hat, ſo muß man's freilich verſuchen ob es

nichts nüzt wenn man ihm die Augen ein wenig

zerbläut.

Arthur lachte nicht, denn er wurde von einem Gedanken in Anſpruch genommen der ihn zu der Er⸗ widerung veranlaßte:

Ihr habt gewiß nie innere Kämpfe zu beſtehen gehabt, Adam. Ich denke, Ihr würdet einen Wunſch den Ihr nicht als ganz recht erkannt hättet eben ſo leicht bemeiſtern wie Ihr einen Betrunkenen zu Boden ſchlüget der mit Euch Händel anfangen wollte. Ihr beſizet gewiß einen feſten Character, und wenn Ihr einmal entſchloſſen ſeid Etwas nicht zu thun, ſo thut Ihr es auch nicht.

Ja das wohl, ſagte Adam langſam und nach kurzem Zögern.Ich erinnere mich nicht daß ich jemals ſo wankelmüthig geweſen wäre, wenn ich ein⸗ mal, wie Sie ſagen, eingeſehen hatte daß Etwas un⸗ recht war. Mir vergeht alle Luſt zu einer Sache

wenn ich weiß daß ſie mir nachher ſchwer auf dem

Gewiſſen liegen würde. Schon in der Schule habe ich ziemlich klar eingeſehen daß man nie ein Unrecht thun kann ohne daß dadurch unabſehbar viel Sünde und Herzeleid entſtände. Es iſt wie mit einem Stück ſchlechter Arbeit man ſieht nicht ab wie viel Schaden dadurch geſtiftet wird, und dann iſt es doch eine traurige Geſchichte wenn man in die Welt kommt und ſeine Mitgeſchöpfe unglücklicher macht, ſtatt glück⸗ licher. Aber es kommt auch ganz darauf an was die Leute für Unrecht ausgeben. Ich bin nicht dafür daß man jeden luſtigen oder närriſchen Streich wozu

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