Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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cher er ſogleich Adam Bede erkennen mußte, ſelbſt wenn kein grauer ſchwanzloſer Schäferhund hinter ihm drein gegangen wäre. Er ging in ſeinem ge⸗ wöhnlichen raſchen Schritt, und Arthur trieb ſein Pferd an um ihn einzuholen, denn er hatte für Adam noch ganz das Gefühl aus ſeiner Knabenzeit und verſäumte nicht gern eine Gelegenheit mit ihm zu plaudern. Ich will damit nicht ſagen daß ſeine Neigung zu dieſem braven Burſchen nicht einiger⸗ maßen mit der Luſt den Herrn zu ſpielen verwachſen geweſen ſei: unſer Freund Arthur that Alles was hübſch war, wünſchte aber ſeine hübſchen Thaten auch anerkannt zu ſehen. Als Adam das raſche Pferdgetrappel hörte, ſchaute er ſich um und wartete auf den Reiter, in⸗ dem er mit einem freundlichen Lächeln des Erken⸗ nens ſeine papierene Müze abnahm. Nächſt ſeinem Bruder Seth war Arthur Donnithorne ihm der liebſte unter allen jungen Männern die er auf der Welt kannte. Um keinen Preis hätte er den Zoll⸗ ſtab verlieren mögen den er immer bei ſich führte, denn es war ein Geſchenk das Arthur ihm von ſei⸗ nem Taſchengeld gekauft hatte, als er ein blonder Junge von eilf Jahren war und im Zimmern und Drechſeln bei Adam ſo viel profitirt hatte, daß er alle Damen des Hauſes mit überflüſſigen Gam⸗ winden und Nadelbüchschen beläſtigte. In b

frühern Jahren hatte Adam einen förmlichen Stolz auf ſeinen kleinen Herrn gehabt, und dieſes Gefühl hatte ſich nur wenig verändert als der blonde Knabe ein junger Mann mit Backenbart geworden war. Adam war, das geſtehe ich, ſehr empfänglich für den