Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ſeit ſo vielen Jahren für ſeinen Vater und Bruder gethan hat: es iſt wunderbar was für ein Geiſt der Weisheit und Einſicht in ihm wohnt, und wie gerne er bereit iſt denſelben zum Nuzen der Schwachen anzuwenden. Und ich bin überzeugt daß er auch den Geiſt der Liebe hat. Ich habe es oft unter meinen eigenen Leuten in Snowfield bemerkt daß die ſtarken und geſchickten Männer meiſtens am freund⸗ lichſten ſind gegen die Weiber und Kinder; und es iſt hübſch anzuſehen wie ſie die kleinen Kinder tra⸗ gen, als ob ſie nicht ſchwerer wären denn Vögelein. Und die Kinder ſcheinen immer den ſtarken Arm am meiſten zu lieben. Ich bin überzeugt es würde mit Adam Bede ſo ſein. Glaubſt Du nicht auch, Hetty?“

„Ja,“ ſagte Hetty zerſtreut, denn ihr Geiſt hatte die ganze Zeit über im Walde geweilt, und es wäre ihr ſchwer geworden zu ſagen was ſie bejahte. Dina ſah daß ſie nicht zum Sprechen aufgelegt war, und ohnehin blieb nicht mehr viel Zeit zum Reden übrig, denn ſie befanden ſich jezt am Hofthor.

Das ſtille Zwielicht mit ſeiner erſterbenden Röthe im Weſten und den wenigen ſchwach flimmernden Sternen ruhte auf dem Pachthof, wo ſich kein Ton vernehmen ließ, außer dem Scharren und Stampfen der Ackerpferde im Stalle. Es war ungefähr zwanzig Minuten nach Sonnenuntergang, das Geflügel war ſammt und ſonders aufgeſeſſen, und der Bullenbeißer lag auf ſeinem Stroh vor dem Häuschen ausgeſtreckt, den ſchwarzbraunen Dachshund an ſeiner Seite, als das Zuſchlagen des Thores ſie aufſtörte, worauf ſie als getreue Diener zu bellen anfingen, ohne genau zu wiſſen warum. Das Bellen hatte ſeine Wirkung im