Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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klarer Fingerzeig für mich nöthig um die Brüder und Schweſtern in Snowfield verlaſſen zu können, die nur ſehr wenig von den Gütern dieſer Welt beſizen, wo die Bäume ſo ſpärlich wachſen daß ein Kind ſie zählen könnte, und wo es den Armen ſo ſauer wird ſich im Winter durchzubringen. Es iſt mir vergönnt worden der kleinen Heerde dort zu helfen, ſie zu trö⸗ ſten, zu ſtärken und manche Verirrte heimzurufen, und meine Seele iſt voll von dieſen Dingen, vom Augenblick an wo ich Morgens aufſtehe bis ich mich wieder niederlege. Mein Leben iſt zu kurz und Got⸗ tes Werk iſt zu groß für mich, als daß ich daran denken ſollte für mich ſelbſt eine Heimath in dieſer Welt zu gründen. Ich bin gegen Cure Vorſtellungen nicht taub geblieben, Seth, denn als ich ſah daß Eure Liebe mir zugewandt war, ſo dachte ich es möchte eine Fügung der Vorſehung ſein daß ich meinen Lebens⸗ weg ändere und wir einander gegenſeitig helfen ſoll⸗ ten, und da legte ich die Sache dem Herrn vor. Aber ſo oft ich meinen Sinn auf die Ehe und auf unſer Zuſammenleben zu richten verſuchte, kamen mir immer andere Gedanken; da fielen mir die Zeiten ein wo ich für die Kranken und Sterbenden betete, und die glücklichen Stunden wo ich predigte, wobei mein Herz voll war von Liebe und das Wort Gottes reichlich mir zuſträmte. Und wenn ich die Bibel um Rath aufſchlug, ſo ſtieß ich immer auf ein klares ort das mir ſagte wo meine Arbeit lag. Ich glaube Euren Worten, Seth, daß Ihrs verſuchen würdet mir ein Gehilfe und kein Hinderniß bei meinem Werke zu ſein, aber ich ſehe daß unſere Ehe nicht Gottes Wille iſt— er zieht mein Herz nach einer andern