Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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aber wird er ſich von Dir abwenden und ſagen: Weiche von mir ins ewige Feuer!““

Der armen Beſſy weit offene ſchwarze Augen be⸗ gannen ſich mit Thränen zu füllen; ihre vollen rothen Wangen und Lippen wurden ganz blaß und ihr Ge⸗ ſicht verzerrte ſich ein wenig, wie bei einem kleinen Kind bevor es zu weinen anfängt.

„Ach armes blindes Kind!“ fuhr Dina fort,„be⸗ denke wenn es Dir erginge wie es einſt einer Die⸗ nerin Gottes in den Tagen ihrer Eitelkeit ergangen iſt. Sie dachte an ihre Spizenhauben und brauchte⸗ all ihr Geld dafür; es fiel ihr gar nicht ein daran zu denken wie ſie ein reines Herz und einen rechten Geiſt bekommen könne, ſondern ſie verlangte bloß beſſere Spizen zu haben als andere Mädchen. Und eines Tags als ſie ihre neue Haube aufſezte und in den Spiegel ſchaute, da ſah ſie ein blutendes Geſicht mit einer Dornenkrone. Dieſes Geſicht ſchaut jezt Dich an“— hier deutete Dina auf einen Plaz dicht vor Beſſy.—„Ach wirf ſie weg dieſe Narrheiten; ſchleudere ſie weit weg von Dir wie ſtechende Nat⸗ tern. Sie ſtechen Dich wirklich— ſie vergiften Deine Seele— ſie ziehen Dich hinab in eine dunkle boden⸗ loſe Grube wo Du ewig, ewig, ewig ſinken wirſt, immer weiter hinweg vom Lichte und von Gott.“

Beſſy konnte es nicht länger ertragen: ein großer Schrecken kam über ſie, ſie riß ſich ihre Ohrringe aus und warf ſie unter lautem Schluchzen zu Bodem Ihr Vater Chad bekam Angſt daß es auch über ihn hergehen könnte, und da er dieſen Eindruck auf die ſtörriſche Beß für nichts Geringeres als ein Wunder hielt, ſo lief er haſtig davon und begann an ſeinem