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das Gefühl daß er leibhaftig unter ihnen weile und ſich jeden Augenblick auf irgend eine Weiſe zeigen könne die ihre Herzen mit Reue und Angſt erfüllen üſſe. „Seht!“ rief ſie aus, indem ſie ſich nach links wandte und ihre Augen auf einen Punkt über den Köpfen der Verſammlung richtete,„ſeht wie unſer gebenedeiter Herr daſteht und weint, und wie er ſeine Arme gegen euch ausſtreckt; höret wie er ſagt: wie oft hab' ich euch verſammeln wollen wie eine Henne verſammelt ihre Küchlein, und ür habt nicht 3
ſe Te Augen von Neuem auf das Volk nindan „Sehet die Nägelmale an ſeinen Händen und Füßen. Eure Sünden ſind es die ſie gemacht haben! Ach wie blaß und verkümmert er ausſieht! Er hat dieſen ganzen großen Todeskampf im Garten durchgemacht, wo ſeine Seele über die Maßen betrübt war bis in den Tod und die großen Schweißtropfen wie Blut auf den Boden fielen. Sie haben ihn angeſpuckt und mit Fäuſten geſchlagen, ſie haben ihn gegeißelt und verſpottet, ſie haben ihm das ſchwere Kreuz auf ſeine zermalmte Schulter gelegt. Sodann haben ſie ihn mit Nägeln an daſſelbe geſchlagen. Ach welche Pein! Seine Lippen ſind vor Durſt verdorrt und ſie verſpotteten ihn noch immer in dieſem ſchweren⸗ Todeskampf; aber mit dieſen verdorrten Lippen betet er für ſie:„Vater, vergib ihnen, ſie wiſſen nicht was ſie thun! Dann legte ſich ein Schauer großer Finſter⸗ niß über ihn, und er fühlte was Sünder fühlen wenn ſie für ewig von Gott ausgeſtoßen werden;


