Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Ei, Seth ſchaut ein bischen gar zu hoch, ſollte ich meinen, erklärte Herr Caſſon.Die Verwandten des Mädchens würdens gewiß nicht zugeben wenn perh mit einem gewöhnlichen Zimmergeſellen ein⸗ ließe.

Ah bah! ſagte Ben mit einem langen Dis⸗ cantton;was geht das die Verwandten an? Kei⸗ nen Pfifferling. Poyſers Frau mag ihre Naſe hoch tragen und vergangene Tage vergeſſen, aber dieſe Dina Morris ſoll, ſagt man mir, ſo arm ſein wie ſie immer war ſie arbeitet in einer Fabrik und iſt froh wenn ſie ihr Leben hinausbringt. Ein tüch⸗ tiger junger Zimmermann, der noch überdieß geneigt iſt unter die Methodiſten zu gehen wie Seth, wäre keine ſchlechte Parthie für ſie. Machen nicht Poyſers ſelbſt mit Adam Bede ein ſolches Weſen wie wenn er ihr eigener Neffe wäre?.

Einfältiges Geſchwäz! fiel Meiſter Joſua Rann ein.Adam und Seth ſind zweierlei; man darf ſie nicht über Einen Leiſten ſchlagen.

Mag ſein, bemerkte Drahtben verächtlich;aber Seth iſt mein Mann, und wenn er auch zehnmal Methodiſt wäre. Ich bin ganz verſchoſſen in Seth, denn ich habe ihn beſtändig geneckt ſo lange wir mit einander arbeiteten, und er trägt mir ſo wenig einen Groll nach wie ein Lamm. Dabei hat er noch Cou⸗ rage im Leib, denn als wir eines Nachts einmal übers Feld kamen und der alte Baum wie ein Feuer leuchtete, ſo daß wir Alle meinten es ſei ein Ge⸗ ſpenſt, da machte Seth nicht die mindeſten Umſtände, ſondern ging ſo kühn wie ein Conſtabler auf ihn zu. Ei wahrhaftig da kommt er ja gerade aus Will

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