Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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fiel, und der ſcharfe Blick der dunkeln Augen die unter ſtarkgezeichneten vorſpringenden und beweg⸗ lichen Brauen hervorglänzten, deutete auf eine Bei⸗ miſchung von celtiſchem Blute. Das Geſicht war breit und derb geſchnitten; im Zuſtand der Ruhe hatte es keine andere Schönheit als diejenige die mit einem Ausdruck von Gutmüthigkeit, Chrlichkeit und Verſtändigkeit verbunden iſt.

Daß der nächſte Arbeiter Adams Bruder iſt, er⸗ hellt auf den erſten Blick. Er iſt beinahe eben ſo groß, hat denſelben Typus der Geſichtszüge, dieſelbe Haar⸗ und Geſichtsfarbe; aber die ſtarke Familien⸗ ähnlichkeit ſcheint nur den auffallenden Unterſchied des Ausdrucks ſowohl in Geſtalt als in Geſicht noch mehr hervorzuheben. Seths breite Schultern ſind etwas eingedrückt, ſeine Augen ſind grau, ſeine Brauen ſtehen weniger hervor und ſind ruhiger als bei ſei⸗ nem Bruder, ſein Blick iſt nicht ſcharf, ſondern treu⸗ herzig und mild. Seine Papiermüßze hat er wegge⸗ worfen, und ſo ſieht man daß ſein Haar nicht dick und glatt iſt wie bei Adam, ſondern dünn und ge⸗ lockt, ſo daß man genau die Cönturen eines kron⸗ artigen Bogens erkennt der ſehr entſchieden über die Stirne vorherrſcht.

Das faule Geſindel konnte immer darauf rechnen von Seth eine Kupfermünze zu bekommen, dagegen wandte es ſich höchſt ſelten an Adam.

Das Concert der Handwerksſäge und der Stimme Adams wurde zulezt durch Seth unterbrochen, wel⸗ cher die Thüre woran er emſig gearbeitet von der Hobelbank herabnahm und an die Wand ſtellte mit den Worten: