Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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gemacht; er ſtreckte ſeine Naſe zwiſchen ſeinen Vor⸗ derpfoten vor und runzelte gelegentlich ſeine Brauen um dem größten unter den fünf Geſellen, der eben in das Mittelſtück einer Vertäfelung einen Schild ein⸗ ſchnitt, einen Blick zuzuwerfen. Dieſem Arbeiter ge⸗ hörte der ſtarke Baß der lauter als Hobel und Ham⸗ mer in folgendem Vers ſich vernehmen ließ:

Erwach, mein Herz, thu deine Pflicht,

Der Trägheit Feſſeln trage nicht.

Hier mußte er ein Maß nehmen das eine ge⸗ nauere Aufmerkſamkeit erforderte, und die vollklin⸗ gende Stimme ſenkte ſich zu einem leiſen Geſumme; bald jedoch brach ſie mit erneuter Kraft hervor:

Laß was du ſprichſt wahrhaftig ſein, Bewahre dein Gewiſſen rein.

Eine ſolche Stimme konnte nur aus einem brei⸗ ten Bruſtkaſten kommen, und der breite Bruſtkaſten gehörte einem breitknochigen, muskelfeſten Manne von beinahe 6 Fuß, mit einem ſo auf dem Nacken feſt⸗ ſizenden Kopfe, daß er, wenn er ſich aufrichtete und ein wenig zurücktrat um ſeine Arbeit zu überſchauen, wie ein Soldat in bequemer Stellung ausſah. Der bis über den Ellenbogen aufgeſtreifte Aermel zeigte einen Arm der bei allen Kraftübungen auf den Preis rechnen durfte; aber die lange geſchmeidige Hand mit ihren breiten Fingerſpizen deutete mehr auf Ar⸗ beiten der Geſchicklichkeit. Der hohe Wuchs und die derbe Geſtalt verriethen Adam Bede als einen Sacht ſen; aber das kohlſchwarze Haar das durch ſeinen Contraſt mit der weißen Papiermüze noch mehr auf⸗