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machen, war jetzt mein feſter Entſchluß. Ich
nahm ſchriftlich von Meta Abſchied, und
ging nach der Elbe, in ihren Fluthen mein Unglück zu enden.
An einem einſamen Orte kniete ich hinter einem Gebüſche nieder, verrichtete ein kurzes Gebet, in welchem ich meinen Schöpfer bat, mir meine unberufene Ankunft vor ſeinem Richterſtuhle zu verzeihen, entledigte mich dann meiner Oberkleider, und wollte in die Tiefe des Stromes ſpringen; als ich mich am Arme feſtgehalten fühlte. Ich wollte mich eben nach dem unberufenen Störer meines Vorſatzes umſchauen, als eine derbe Bauern⸗ Ohrfeige auf meinem Backen brannte. Pe⸗ ter Janſen, Meta's Vater, ſtand jetzt
neben mir, und hielt noch immer meinen
Arm feſt.
„He, junger Menſch!“ rief er mir zu, „was für Bocksſprünge ſind das? Biſt Du ein Chriſt? Schäme Dich! Da ich Dir meine Meta nicht gleich an den Hals warf, und
durch Deine Schuld Deine Kundſchaft ein
wenig
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