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Charles Denoi, oder das Vorgefühl des väterlichen Herzens. Wigo der Kühne, oder die Freischützen in Böhmen [u.a.] / von H. A. G. Egloffstein
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—-— 54— lag, billigte dieſe Liebe. Charles beſchloß daher, ſo bald es Friede ſeyn würde, ſeine geliebte Laurette als ſeine Gattin auf ſei⸗ ne anſehnlichen Güter zu führen.— Frank⸗ reichs Krieger verfolgten den Feind weiter,

Charles mußte ſich daher von ſeiner Ge⸗

liebten trennen. Den Abend vor der längſt gefürchteten Stunde der Trennung brachten die Liebenden einſam im Garten des Hauſes zu, und das Gefühl überraſchte die Sorglo⸗ ſen— „Das allgemeine Loos „Der Menſchheit— ſchwach zu ſeyn, „War ihr Verbrechen bloß.“ Charles ſchied am andern Morgen in der ſüßen Hoffnung, bald ganz Lauretten die Seine nennen zu können. Aber wie oft wird nicht die Hoffnung des Sterblichen zer⸗

nichtet? Tapfer focht Denoi im erſten Tref⸗

fen gegen die Oeſtreicher, hatte aber das

Unglück, ſchwer verwundet in die Hände der

Feinde zu fallen, und als Gefangener, erſt

halb von ſeinen Wunden geneſen, tief in Un⸗

garn nach einer Feſtung gebracht zu werden.

„