— 322—
er brauchte, und noch dazu den unbegreiflich⸗ ſten— nämlich, daß ſie in ihn verliebt wäre. Und die natürliche Auslegung iſt, daß ſie ihn in Ermangelung eines Beſſern heirathen will.⸗
„Das iſt Ihre eigene Auslegung, Lady Franziska, nicht wahr?* fragte Caroline.
«„Sollte dieß wirklich ſo ſeyn?⸗ ſagte Lady Jane.
„Alles, wie ich es Ihnen erzählte. Und nun möchte ich vor allen Dingen Lady Ange⸗ lika und den Baron einander gegenüber ſehen — téte à téte, oder Proſil gegen Profil! in dem aͤchten römiſchen Kaiſer und Kaiſerin⸗ nenſtyl— im Schaumünzenſtyl!-
Sie machen mir ordentlich ſelbſt Luſt⸗ es mit anzuſehen,» ſagte Lady Jane lächelnd.
„Das Beſte oder das Schlimmſte dabei iſt,» fuhr Lady Franziska eifrig fort, a daß dieſer kühne Baron— dieß weiß ich aus ſicherer Quelle— nichts als ein Abentheurer ſeyn ſoll; denn ich hörte einen kleinen Vogel


