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«Haben Sie ſeine Kunſt jemals erprobt?» fragte Lady Jane.
„Nein, ich nicht; denn die Herzogin wollte nichts von ihm wiſſen; aber ich brenne vor Begierde, mir Träume von ihm eingeben zu laſſen. Er muß ſehr geſchickt ſeyn, denn er wurde vorigen Winter überall gebeten! Die ganze Welt bemühte ſich wie toll um ihn. Lady Spilsbury und meine weiſe Couſine ſind ſich ſeinetwegen, wie ich gehört, in die Pe⸗ rücken gefahren. Lady Angelika blieb Siege⸗ rin; Sie wiſſen, ſie war immer ſo ein Stück⸗
chen von einer Coquette. Anfangs dachte ſie
gewiß eben ſo wenig daran, dieſen deutſchen Kaiſer zu lieben, als ich; aber er verſtand auch zu coquettiren. Wer hätte das gedacht? — Da gab es Billetchen, und Verſe, und Träume, und Auslegungen, und ich weiß nicht
mehr was? Aber ſo viel iſt gewiß, der
Mann iſt kein Charlatan; er hat Lady Ange⸗
lika gerade den Traum träumen laſſen, den III. 921


