Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
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Maler geſiel ſein Arzt, weil er keinen Lohn für ſeine Muͤhe begehrte; dafür ſuchte er ihm auch den unſchätzbaren Dienſt, den er der Kunſt durch die Erhaltung ſeines Pinſels ge⸗ leiſtet hatte, begreiflich zu machen. Zum Beleg dieſer Kunſtfertigkeit zeigte er ihm mehrere Meiſterſtücke, und pries vorzüglich ein ungeheuer langgliederiges, allegoriſches Phantaſieſtück ſeiner eigenen Compoſition, wel⸗ ches er ſelbſt für das Vorzüglichſte des beau ideal, ſowohl alter als neuer Zeit, als das Funſtreichſte, was menſchliches Genie jemals auf die Leinwand gezaubert, erklarte.«Und lieber Doktor,» ſagte er,«was halten Sie von einem Kunſtkenner, von einem Gönner, der im Stande iſt, meine Hand jetzt von dieſem unſterblichen Werk abzuziehen, und mich zwingt ein Portrait zu malen? Der Barbar! Ein Portrait! Und er könnte Ge⸗ nies aufmuntern; er könnte ein Macen ſeyn! Aus bloßer Eitelkeit giebt er vier elenden