—
——
Erſtes Kapitel.
—q—
Ein heftiger Sturm hatte ſich erhoben. Roſa⸗ munde, die ältere Tochter des Hauſes, ſchaute mit immer ängſtlicheren Blicken durchs Fenſter in die dunkle Nacht hinaus, und außerte ihre Beſorgniß wegen der armen Leute auf der See. Ihr Bruder Gottfried ſcherzte über den hohen Grad allgemeiner Menſchenliebe, fragte neckend,«ob ſie etwa einen Geliebten auf fernem Meere wiſſe, und gab ihr den Troſt, daß dieß noch gar kein rechter Sturm, ſondern nur ein Aequinoctialwind ſey. Auf jeden Fall könne aber ein Schiffbruch intereſſant ausfallen, liebenswürdige Fremde an die Küſte verſchlagen und die erſten Fäden zu einem


