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Der Morgen drach an, aber kein Wagen ließ ſich hoͤren, obgleich Paul und ſeine Schweſter um fuͤnf Uhr aufgeſtanden waren, um fuͤr fruͤhe Rei⸗ ſende gleich bereit zu ſein. Paul trug ſeinen Halter auf der Schulter, und war aufmerkſam auf ſeinem Poſten unten am Berge. Er wartete nicht lange, bis ein Wagen kam. Er folgte nach, und in dem Augenblicke rief ihm der Kut⸗ ſcher zu, und hieß ihn die Raͤder aufhalten. Paul ſtaͤmmte ſeinen Halter hinter das Rad, und fand, daß er ſehr gut zu ſeinem Zwecke paßte. Viele Wagen fuhren an dieſem Tage voruͤber, und Paul und Aennchen erhielten ſehr viel Geld von den Reiſenden. Als es anfing zu daͤmmern, ſagte Aennchen zu ihrem Bruder: Ich glaube nicht, daß heute noch mehr Wagen kommen. Laß uns das Geld zaͤhlen und es der Großmutter bringen.
Nein noch nicht, antwortete Paul, laß es liegen— laß es noch liegen in dem Loche, wo ich es aufbewahrt habe. Ich denke, es werden noch mehr Wagen kommen, ehe es ganz dunkel wird, und dann bekommen wir mehr Geld.
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