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Erzählungen aus dem Jugendleben / nach Maria Edgeworth übers. von Rudolf Engel ... Hrsg. von Ernst Hold
Entstehung
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— 192— mehr brauchen, und ich hoffe, bei meinem Hal⸗ ter werde ich alles entbehren koͤnnen. Ich wollte, es waͤre ſchon Morgen, und ein Wagen kaͤme, daß ich den Berg hinauf laufen, und meinen Halter verſuchen koͤnnte. Und ich wollte, daß Morgen eben ſo viele Wagen kaͤmen als heute, und daß wir Dir wie⸗ der ſo viel Geld bringen koͤnnten, Großmutter, ſagte Aennchen. und ich auch, mein liebes Aennchen, ſprach die alte Frau. Alles Geld, das Ihr morgen ein⸗ nehmt, ſollt Ihr beide haben und koͤnnt Euch et⸗ was Pfefferkuchen dafuͤr kaufen, oder einige von den reifen Pflaumen, die Ihr geſtern in der Obſt⸗ bude ſaht. Ich ſagte Euch, daß ich nichts uͤbtig haͤtte, ſolche Dinge zu kaufen, aber jetzt, Kinder, da Ihr ſelbſt etwas verdienen könnt, iſt es billig daß Ihr auch einmal eine reife Pflaume und ein Stuͤckchen Pfefferkuchen ſchmeckt. Nun geht, liebe Kinder..„. Wir wollen ihr auch ein Stuͤckchen Pfefferkuchen mitbringen, nicht wahr, Paulꝛ liſpelte Aennchen.