ten Fortgang hatten. Mehren Kindern, die in ihre Schule gingen, machte der Anblick von Mariens Geſchenk Freude, und ſie beſuchten die kleine Fabrik im Schloſſe Roſſmore, um zu ſehen, wie die Schuhe gemacht wurden. Einige kamen aus Neugier, andere verleitete der Muͤßiggang. Als ſie aber ſahen, wie gluͤcklich die kleinen Schuhmacherinnen bei ihrer Arbeit waren, wuͤnſch⸗ ten ſie einigen Antheil daran zu nehmen. Eins bat Marien, ihm etwas Bindfaden zum Flechten zu geben, ein anderes half Gretchen und Hann⸗ chen das Unterfutter zuſammenkleiſtern, und alle freuten ſich, wenn ſie Beſchaͤftigung finden konn⸗ ten, denn die Muͤßigen wurden aus dem Wege geſchoben. Es wurde den Kindern des Dorfes zur Gewohnheit, ſich in ihren Freiſtunden in dem alten Schloſſe einzufinden, und es war uͤber⸗ raſchend, zu ſehen, wie viel von zehn oder zwoͤlf Kindern gemacht wurde, waͤhrend doch jedes nur wenig auf einmal machte. Eines Morgens waren Edmund und die klei⸗ nen Fabrikanten ſehr fruͤh verſammelt, und mit
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Erzählungen aus dem Jugendleben / nach Maria Edgeworth übers. von Rudolf Engel ... Hrsg. von Ernst Hold
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