— 21— 4 gab ihnen Geld genug zu einem pfunde groben Baumwollengarns, da Marie verſprochen hatte, ſie im Stricken zu unterrichten.
Der Flachs, welchen Iſabella am andern Ta⸗ ge ſchickte, war Marien von großem Nutzen, da er ihr fuͤr einen Monat Beſchaͤftigung gab, und als ſie das daraus geſponnene Garn verkaufte, konnte ſie ſich einen warmen Flanellanzug anſchaf⸗ fen. Neben dem Spinnen hatte ſie auch das Weihßnaͤhen ertraͤglich gelernt, und Iſabella und Caroline gaben ihr Arbeit, was ihr weit mehr einbrachte, als das Spinnen. In ihren Muße⸗ ſtunden unterrichtete ſie ihre Schweſtern im Leſen und Schreiben, und Edmund nahm fuͤr einen Theil des Geldes, das er ſich außer dem Hauſe verdien⸗ te, bei einem Schulmeiſter einigen Unterricht im Rechnen. In den Winterabenden pflegte er ſeine Binſenlichter fuͤr Marie bei ihrer Arbeit anzuzuͤnden. Er hatte im Monat Auguſt einen reichlichen Vor⸗ rath Binſen geſammelt und abgeſchaͤlt, und ein Nachbar gab ihm Talg, um ſee einzutauchen.*⁷ — Dieſe Dinſen wachſen in naſſen Gegenden, und


